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Photovoltaik

Was bedeutet Photovoltaik?
Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta . Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwandlungsvorgang beruht auf dem bereits 1839 von Alexander Becquerel entdeckten Photoeffekt.
Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung. Die Stromversorgung mittels Solarzellen bietet sich überall dort an, wo es aus technischen Gründen nicht ohne weiteres möglich oder aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht sinnvoll ist, einen Anschluss zum bestehenden Stromnetz herzustellen. Solarzellen gibt es in den vielfältigsten Bauformen: Von hochflexiblen und begehbaren Dünnschichtmodulen bis zu Modulen, die sich problemlos in einen Dachziegelverbund integrieren lassen.
Volta, Alessandro, Graf (1745-1827), italienischer Physiker, bekannt durch seine wegweisenden Arbeiten zur Elektrizität.

Der Unterschied zur Solaranlage:

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Bei der Solaranlage nehmen die Sonnenkollektoren die Energie des Sonnenlichtes über Wärmeleitbleche aus Kupfer auf, so genannte Absorber und wandelt diese in Wärme um. Von den Kollektoren aus wird die Wärme dann durch ein Wasser-Frostschutzgemisch mittels einer Rohrleitung und eines Wärmetauschers an den Brauchwasserspeicher abgegeben. In Brauchwasserspeichern befindet sich außerdem ein Wärmetauscher, der bei Bedarf vom Heizkreislauf gespeist wird und das Wasser auch dann auf die Nutztemperatur bringt, wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht. Damit der Solarkreislauf wirtschaftlich funktioniert, ist eine Regelung erforderlich. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Ertragssteigernden Funktionen, vergleicht sie die Temperaturen von den Kollektoren und dem Wasser im unteren Speicherbereich und schaltet eine elektrische Pumpe ein, sobald eine bestimmte Temperaturdifferenz überschritten wird.
Die Umweltfreundlichkeit von Solaranlagen ist unumstritten; zusätzlich sparen Sie erhebliche Energiekosten.
Dagegen erzeugt eine Photovoltaikanlage mittels Solarzellen Strom. Die aktiven Solarzellen wandeln Licht direkt in Strom um. Sie werden aus Quarzsand, dem so genannten Silizium, und Spuren anderer Elemente in mehreren hoch sterilen Vorgängen hergestellt. Mit kleinen verbundenen Metalladern werden mehrere Solarzellen in einem Gehäuse zu einem Solarmodul vereint. Mehrere zusammen geschaltete Solarmodule ergeben eine Photovoltaik-Anlage. Der erzeugte solare Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.

Die Photovoltaik ist die wohl umweltfreundlichste Methode der Stromerzeugung. Sie ist geräuschlos, frei von Emissionen und benötigt außer Sonnenlicht keinen Kraftstoff. Die Produktion der Photovoltaik-Zellen erfolgt in der Regel mit Rücklaufmaterialien und teilweise sogar mit Abfallstoffen anderer Industriezweige.
Einsatzmöglichkeiten einer Photovoltaikanlage sind äußerst vielseitig. Sie können Strom für Beleuchtung, Pumpen, Kühlung, Funkverkehr usw. liefern.

Das Funktionsprinzip:

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Das Schönste an der Photovoltaik ist, dass sie auch in unseren Breiten problemlos eingesetzt werden kann. Pro Quadratmeter erhalten wir durchschnittlich 50% der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft. Genug Energie, um umweltbewusst und wirtschaftlich Strom zu erzeugen, der ins allgemeine Netz eingespeist wird.
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Das Funktionsprinzip von Solarzellen:

    1) Die Solarzellen im Solargenerator wandeln das einfallende Sonnenlicht in elektrische Energie um. Aus  dem Sonnenlicht wird Gleichstrom, wie er z.B. handelsüblichen Batterien entnommen werden kann.
    2) Der Wechselrichter wandelt den eintreffenden Photovoltaik Strom vom Gleichstrom in 230-Volt/50-Hz Wechselstrom um, also in die hierzulande übliche Netzspannung.
    3) Vom Wechselrichter fließt der gewonnene Strom zum Stromzähler, der den Photovoltaik Strom öffentliche Netz einspeist.
    4) Ihr Netzbetreiber vergütet Ihnen die gewonnene Energie: 46,75 Cent pro Kilowattstunde bei Aufdachmontage in 2008, und dies 20 Jahre lang.
Die Kosten: 
Die Kosten einer Photovoltaikanlage richten sich nach den Einsatzbereichen und Standorten. Ist ein Haushalt nicht an ein Verbundnetz angeschlossen und müssten für den Anschluss Leitungen verlegt werden, ist die Photovoltaikanlage eine kostengünstige, einfachere uns sehr sichere Alternative. 
Einzel-Module kosten je nach Größe und Watt-Leistung zwischen 600,-- € und 800,-- €, wobei die Kosten der Module ca. 70% bis 80% der Gesamtkosten einer Photovoltaik-Anlage ausmachen.

Der Montageaufwand:

Photovoltaik überzeugt durch geringen Montageaufwand.
Die klassische Gleichung „Montage = Dreck“ gilt hier nicht mehr. Eine Solarstromanlage lässt sich leicht und problemlos installieren. Für Sie heißt das, Sie sparen Zeit, Geld und Nerven. Schon nach wenigen Tagen sind Sie Lieferant von sauberem Sonnenstrom und schützen dabei aktiv unsere Umwelt. 
Die wenigen Komponenten, wie Solarmodule und Wechselrichter können auch nachträglich einfach in Ihr Haus eingebaut werden. Der Solarstrom wird ins Stromnetz der öffentlichen Versorger eingespeist. Sie erhalten für "Ihren" Strom eine Vergütung, die höher ist, als der Strompreis, den Sie selber zahlen. So refinanzieren Sie die Kosten der Anlage und nach abgeschlossener Amortisation der Anlage machen Sie Gewinn.

 * LINNIG  Sanitär- und Heizungstechnik GmbH * Zilzkreuz 10 * D- 53604 Bad Honnef  Tel. 02224- 97 390 * Fax: 02224- 97 39 21  

Stand 13.09.2017